Donnerstag, 12. April 2012

Ich habe in den Abgrund gesehen

So, das war also der erste Monat Bloggen. Ich find' es fast symbolträchtig, dass ich gestern - zum Jubiläum - den 1000. Klick ergattert habe.

Seit Tagen geistert nun Sophia Thomalla barbusig durch die Medien. Um ehrlich zu sein, habe ich vorher nie eine richtige Meinung von ihr gebildet. Zugegeben, ich dachte, sie sei schon irgendwie behindert - schließlich ist Simone Thomalla ihre Mutter. Ein Fünkchen Ehre hab ich ihr sogar zugestanden - schließlich ist sie mit Till Lindemann zusammen. Doch gestern änderte sich alles. Beim Zappen bin ich im Zuge irgendeiner kurzweiligen Geistesumnachtung bei Lanz hängen geblieben (hängen-geblieben sind übrigens die meisten bei Lanz) und da sah ich sie. Sicher, sie ist irgendwie scharf, auf so eine belanglose Art und Weise, aber in erster Linie ist die sau-bescheuert. Was hat die in der kurzen Zeit bitte für eine Scheiße von sich gegeben? Wenn sie sich in einer Beziehung langweilt, dann geht sie fremd? Das ist eben so ihre Art, hihi? Sie hat den alten Lindemann nur aus Respekt über ihre Playboy-Pläne unterrichtet - gemacht hätte sie's ja eh. Sie hat halt ihren eigenen Kopf. Mit welch' einer Selbstüberschätzung die über ihre Karriere gesprochen hat. Ich hab noch nicht einen scheiß Film mit ihr gesehen. Ihre Mutter ist ja wenigstens noch in der Veltinswerbung oder irgend'ner Tatort-Kacke zu sehen, aber sie? Ich wusste nicht mal, dass sie Schauspielerin ist. Ich dachte, die ist immer nur bei Exc/plosiv zu sehen und weiht irgend'nen Piss-Walz-Friseursalon ein, macht Charity-Schmuck-Design oder ist auf der Premiere von irgendeinem Bully-Film. Dieses ganze Scheißpack von deutschen Schauspielern. Die führen sich alle auf, als wären sie verdiente Mitglieder unserer wunderbaren Gesellschaft und als würde jeder Assi auf den Straßen des Ruhrgebiets sie kennen, als wär das hier scheiß Hollywood. Und das beginnt mit der Ochsenknecht-Brut und endet mit Schell, Adorf und Elsner. Sobald irgendein lustig-romantischer Drecksfilm 'nen Sepiafilter aufgelegt hat und Schweighöfer, Schweiger und die bekackte Tschirner mitspielen, wird es zwar ein 100%iger Erfolg und Kassenschlager, aber das macht nicht automatisch alle deutschen Schauspieler zu gottverdammten Künstlern. Wieviele "Stars" hier schon in ZDF-Vorabendfilmen, die nur meine Großmutter gesehen hat, geboren wurden, kann man schon gar nicht mehr zählen. Die Filmpreise hier sind doch auch kein Indikator. Das ist alles ein verfickter Witz! Ganz zu schweigen von der dämlichen Ferres, die in jedem Film ihre Mutterliebe zur Schau stellt - mit rußverschmiertem Geschicht. Und wenn ich Alexandra Neldel auf dem Bett Katjes fressen sehe, kommt mir fast der Kaninchenbraten von Ostern wieder hoch. Wanderhure! Kurzum: Sophia Thomalla, wenn du das hier liest (und ich weiß, das wirst du), dann fick dich bitte, du unsympathisches Miststück. 

     

Kommentare:

  1. Wow, besser kann kann man es eigentlich nicht sagen. Bei der Überlegung, welchen deutschen Schauspieler ich wirklich gut finde (und das heisst, man sieht NICHT, dass er spielt, vielleicht sollte man das Berben und Co. mal mitteilen?!?) sind mir nur 1 1/2 eingefallen. Zum ersten Jürgen Vogel. Der ist in jeder Rolle, in der ich ihn bis jetzt gesehen, glaubhaft gewesen. Und Christoph Waltz. Der ja eher Österreicher ist, irgendwie. Leider hat er er ja aus unerfindlichen Gründen bei irgend so einem Musketierfilm mitgemacht...

    Eines würde ich allerdings gerne wissen - wie kann man eine Frau auf eine belanglose Art und Weise scharf finden und gleichzeitig sau-bescheuert???

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  2. Um deine Frage zu beantworten, das ist durchaus möglich, zumindest, wenn man ein Mann ist - so plakativ das auch klingen mag. Das geht schon damit los, dass man früher die Musikvideos der Girlbands ohne Ton geguckt hat.

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  3. Um was zu tun, lieber Alex? :-D Christoph Maria Herbst ist der beste deutsche Schauspieler (trotz einer dummer Filme), aber allein für Stromberg hat er nen Golden Globe verdient!

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  4. ...um die Choreographie auf mich wirken zu lassen.

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