Mittwoch, 6. August 2014

Farben eines anderen Himmels IV

Tag 6 & 7:

Doch die guten wie die schlechten Dinge enden, weil alles endet und vergeht, und das unweigerlich. Meistens - und das ist keine Eigenschaft, auf die ich besonders stolz bin - betrauere ich das Enden der Dinge schon, bevor es letztlich so weit ist. Das macht Abschiede nicht leichter. Nostalgische Prophetie oder prophetische Nostalgie, was auch immer, es ist traurig. Sehe ich die Sonne an, dann seh' ich ihren Untergang. Karnevals-Tusch. Ich war auch auf meinem Abschluss-Ball traurig - zumindest, bis ich besoffen war und nichts mehr gefühlt habe.

Als ich meine Großmutter frage am Morgen des letzten Tages in Norwegen frage, wie es ihr geht, antwortet sie, dass sie versuchen würde, alles anzusehen und in sich aufzusaugen, um die Dinge so zu behalten, wie sie waren. Ich könnte ihr sagen, dass ich genau weiß, was sie meint und dass ich es ebenso mache, aber alles, was ich antworte, ist: "Oh, so philosophisch heute Morgen?"

Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor ein paar Jahren (eigentlich sind es schon mehr als ein paar Jahre, aber wenn man Momente nicht loslässt, vergeht die Zeit etwas langsamer) auf den Treppenstufen des Hauses meiner damaligen großen Liebe saß und darauf wartete, dass ein Kumpel mit seinem Motorrad kommen würde, um mich mit zur Schule zu nehmen. Ich hatte sie auf die Stirn geküsst und ihre Augen waren kalt. Sie liebte mich nicht mehr und der Abschied lag längst unausgesprochen in der Luft und schwebte wie dunkle Wolken, über allem was wir taten und sagten. Als ich auf der Treppe noch eine rauchte und dem Morgenhimmel über dem weiten Rapsfeld neben ihrem Haus dabei zusah, wie er allmählich heller wurde und aufklarte, musste ich plötzlich daran denken, dass ich all das hier bald sehr wahrscheinlich nicht mehr sehen würde, und dass mir dann letztlich nichts als Erinnerungen an das Feld, die Treppenstufen, das Haus und an sie bleiben würden. Für einen Moment fühlte es sich dann so an, als würde ich bereits auf Erinnerungen blicken, statt auf das hölzerne Treppengeländer und den kleinen gepflasterten Weg, der ums Haus herum führt. Die Wiese, auf der wir an einem Nachmittag mal in der Sonne eingeschlafen waren, die grau verputzte Fassade des Hauses und ihr Fenster, durch das ich niemals wieder sehen werde, all das wird verblassen und in der Vergangenheit verschwinden, dessen war ich mir bewusst, als ich an diesem Morgen auf den Treppenstufen des Hauses saß. Und ich hatte recht: Ich kehrte niemals wieder zurück.

Es ist der letzte Tag und am Horizont gewinnt das richtige Leben langsam wieder an Kontur. Zu Hause lässt sich nichts so leicht ausblenden wie hier, das weiß ich. Obwohl die Wetterapp meiner Mutter seit Tagen anderes behauptet, bleibt es sonnig und heiß. Rot ist zu braun geworden, und auch, wenn ich mich morgens im Bett umher wälze, weil ich früher als Sophie wach bin, brennt es nicht mehr. Meine Träume sind aber noch immer schlecht. Egal, wie ruhig die Welt um mich herum ist, Sex und Gewalt, Feuer und Krieg, wenn ich schlafe.

"Lass uns an den Strand", hatte ich gesagt, gleich, nachdem ihre Augen offen waren, "Wer weiß, wann so etwas das nächste Mal sage, als nutze lieber die Gunst der Stunde."
Sie lächelte und erklärte sich sofort einverstanden. So etwas ist zerbrechlich, deswegen kommentierte sie meinen Sinneswandel vermutlich nicht weiter.
Als mein Großvater anbietet, mir seine Badehose zu leihen, nehme ich das Angebot sogar dankend an, in meiner Euphorie - selbst, als ich sehe, dass es sich offenbar um eine eng-anliegende, schwarze Hot-Pants handelt. Das ist nicht hübsch, nein, das sieht sogar ziemlich behindert aus, aber es wird seinen Zweck erfüllen.
  
Der Strand ist, als hätte ich ihn mir ausgedacht: Nur vereinzelt sind in der Ferne ein paar Menschen in Form kleiner Schatten zu erkennen, das Wasser ist klar und warm, während alles andere vom Licht der Sonne beinahe seiner Farben beraubt wird. Die Luft riecht nach Sommer und ich komme mir ein wenig vor wie ein anderer Mensch oder eher: wie im Leben eines Anderen.

Zu schwimmen ist ein schönes Gefühl, und man verlernt es wohl tatsächlich nicht. Nach den ersten Zügen kann ich nicht mehr verstehen, was mich fast zehn Jahre davon abgehalten hat. Zum letzten Mal bin ich, glaube ich, auf Rügen geschwommen, bei so einem Jugendfestival. Es war ein unglaublich heißer Sommer, wir wurden damals auf einem Campingplatz auf dem Festivalgelände untergebracht (von wegen Catering und Hotelzimmer, Ihr Wichser!), mussten in den Wald kacken und hatten jeden Abend einen Gig. Ich kann das Wort nicht ausstehen, aber hätte ich "Auftritt" geschrieben, würde das klingen, als hätte ich damals auf der Bühne immer irgendetwas aufgeführt. Naja, "Gig" ist immernoch besser als "Mucke". "Wir hatten jeden Abend 'ne Mucke, weißt Du?" Wie auch immer, es war jedenfalls furchtbar heiß und wir ernährten uns von warmem Dosenfisch, teuren Würstchen und Alkohol, was einen irgendwann, verkatert und der prallen Mittagssonne ausgesetzt, an den Strand trieb. Die Königin der Hölle (dramatische Jugendliebe) und ihre heiße Freundin, an deren Namen ich mich nicht mehr erinnere, schliefen mit mir in einem Zelt (nein, ich habe in diesen Nächte keine von beiden gevögelt, wenngleich ich gern diesen Eindruck erweckte) und begleiteten mich und die anderen Jungs aus der Band ans Wasser. Der Strand war voller Teenager und Trotteln wie uns, was mich immens verunsicherte. Was ist "immens" eigentlich für ein komisches Wort? Ich war immer ein wenig schüchtern bei so etwas, wollte mir aber natürlich nichts anmerken lassen. Irgendwann überwand ich mich, riss mir das schwitzige T-Shirt vom Körper und folgte den beiden heißen Mädchen und meinen Freunden ins Wasser. Wir lachten, schrien und schubsten uns gegenseitig in die Wellen, und für einen Moment waren wir nicht die eingebildeten Großmäuler, die sich über alles und jeden lustig machten, sich auf jeder Bandprobe beleidigten und kaum einen Satz ohne Schimpfwort hervorbrachten, sondern wir waren glückliche und übermütige Kinder, die, befreit von allen Sorgen und Problemen, in den Wellen und dem gleißenden Licht des Sommers vergaßen, dass sie eine Vergangenheit und eine Zukunft hatten.




Aber es war auch nicht immer gut im Wasser. Ich erinnere mich daran, wie mir mein richtiger Vater (also nicht der Vater, den ich immer "Vater" nenne) und seine neue Frau, das Schwimmen beibringen wollten. Wie das Schleifenbinden und Fahrradfahren hat nämlich auch das ein wenig länger gedauert bei mir. Diese Menschen waren nicht besonders geduldig, nein. Und das Wasser unterhalb der Steilküste wimmelte nur so vor Quallen und war noch dazu düster und grünlich trübe. Ständig meinte ich, irgendetwas Fremdes, einen Fisch, einen Stein oder einer Alge, unter der undurchsichtigen Wasseroberfläche zu berühren - und das gefiel mir nicht, es machte mir Angst. Die Frau sagte, dass die anderen Kinder über mich lachen würden, wenn ich mich weiterhin so anstellte. Eine schmutzige Welle nach der anderen klatschte in mein Gesicht, bis ich irgendwann kaum noch stehen konnte. Das salzige Wasser brannte in den Augen. Sie hoben mich an, ihre Hände unter meinem Bauch, so, dass ich ungelenk auf dem Wasser lag. Ich flehte, dass sie nicht loslassen mögen, schließlich berührten meine Füße nun nicht einmal mehr den steinigen Boden. Ich höre ihre Stimmen, wie sie unruhiger werden und den Ehrgeiz verlieren. Und ihren Glauben an mich. Dann ließen die Hände los und ich versank, wieder und wieder, und ich schluckte dieses schmutzige Wasser. "Dann paddele wenigstens, paddele wie ein Hund", riefen sie, aber ihre Worte blieben an der Luft, während ich wieder untertauchte. Das Wasser verbarg meine Tränen nicht und immer wieder musste ich nach salzigem Meerwasser aufstoßen. Der erhoffte Erfolg wollte sich einfach nicht einstellen und irgendwann gaben sie auf - und ließen mich wie einen geschlagenen Feldherren an den Strand zurückkehren, ohne, dass sie mit mir sprachen, ohne ein Wort des Trostes, schließlich sollte ich mich wie der Versager fühlen, der ich war. Sie versuchten nie wieder, es mir beizubringen. Irgendwann, rechtzeitig vor dem Schwimmunterricht in der Schule, konnte ich es dann einfach, als wäre nie etwas dabei gewesen.

"Memories are sinkin' ships that never would be saved" haben The Gaslight Anthem einst gesungen, aber ich bin sicher, sie würden sich zu gern daran erinnern, was ihre Songs einst gut gemacht hat, jetzt, wo alles, was sie rausbringen, ziemlicher Mist ist. Ich lege meinen Kopf seitlich auf die Decke, die einzige Barriere zwischen mir und dem Strandboden. Dröhnend und schnell meine ich mein Herz rasen zu hören, unaufhörlich hämmernd wie eine Bassdrum. Das überrascht mich, denn eigentlich fühle ich mich ruhig und sicher, doch ein Herzschlag lügt nicht. Vielleicht verliere ich allmählich völlig den Sinn für so etwas. Vielleicht kann ich bald nichts mehr unterscheiden. Als ich meinen Kopf hebe, sehe ich eine Joggerin durch den Sand rennen, nur ein paar Meter entfernt. Es waren ihre Schritte, die ich gehört hatte. Ich muss an einen Satz aus dem Roman denken, der neben meinem Kopf liegt: Auf Seite 155 schreibt David Mitchell "Die Erde ist eine Tür, wenn du dein Ohr daran hältst."

"Was überlegst Du?", fragt Sophie und sieht von ihrem Buch auf.
"Ach, nichts, ich starre nur umher", antworte ich. "Ich werd' noch kurz 'ne Runde ins Wasser gehen. Wer weiß, wann ich das wieder tun werde."
"Wir wohnen am Meer, weißt Du? Wenn Du wolltest, könntest Du jeden Tag an den Strand", höre ich ihre Stimme hinter mir. Aber Zuhause ist nicht wie hier! Zuhause ist ganz und gar nicht wie das hier.

Nach dem Essen überrede ich meine Großeltern dazu, noch einmal mit Sophie und mir raus zum Leuchtturm zu fahren, für ein paar letzte Eindrücke - und, um meinem Vater ein wenig beim Packen der Sachen aus dem Weg zu gehen. Zwar fahre ich nicht in seinem Auto mit zurück nach Deutschland, doch nervig ist das trotzdem. Er ist so laut und anstrengend. Ich kann mir überhaupt nicht mehr vorstellen, wie ich damit umgehen konnte, als ich noch bei meinen Eltern gelebt habe. Nach etwas Zögern hatten meine Großeltern letztlich zugestimmt - natürlich nicht, ohne zu betonen, dass sie eigentlich meinem Vater beim Packen helfen müssten. Er hatte aber sofort reagiert und gemeint, dass sie ihm dabei eher im Weg stehen würden. Er ist so pragmatisch, alles ist für ihn eine Baustelle.

Bevor wir in den Wagen steigen, überlege ich kurz, ob ich mir einen Leuchtturm tätowieren lasse, aber die vielen Nächte, in denen ich, um auszunüchtern DMAX geguckt habe, lehrten mich, dass Tattoos immer mit den Linien des Körpers verlaufen müssen, um nicht beschissen auszusehen. Und mir fällt unter der Prämisse nur eine passende Stelle für einen Leuchtturm ein. Ja, eine alte Weisheit besagt: Lass keinen Tag ohne dämliche Schwanzanspielung vorbeiziehen! Außerdem sind Leuchttürme (genau wie Anker und Würfel und Spielkarten) verdächtig nahe (zu nahe) an der 50's-Rockabilly-St.-Pauli-Arschloch-Ecke. Und solche Statements sind mir im Nachhinein bestimmt peinlich.

Ich glaube, ich bin noch nie mit dem Auto her gefahren. Schon im Wagen schwelgten meine Großeltern in Erinnerungen an Ausflüge vergangener Jahre. Der kleine Parkplatz liegt ruhig im Abendlicht. Ein paar Wohnmobile (auch eines mit deutschem Kennzeichen) stehen hier und warten auf die Nacht. Meine Hände sind ruhig und mein Atem geht langsam und stätig, langsam und geordnet. Ich lege den Arm um meine Großmutter.

Von hier oben lässt sich fast die ganze Halbinsel überblicken, und, obwohl meine Großmutter das weiß und natürlich auch schon tausende Male hier gestanden hat, fragt sie mich, ob man von hier unser Haus sehen könne und in welcher Richtung es wohl liege, als würde sie die Aufmerksamkeit eines kleinen Jungen testen. Das Schöne an ihr ist, dass man ihr immer ansehen kann, wenn sie glücklich ist. Nicht, dass sie sonst besonders mürrisch wäre, aber sie wirkt dann noch ein wenig herzlicher. Ich muss an ihre Worte denken. Sie soll sich schöne Dinge einprägen, sollte ihr Bluff kein Bluff sein, sollte sie tatsächlich nicht wieder hier her zurückkehren. Still und ein wenig in sich gekehrt stapft mein Großvater den Rest der kleinen Anhöhe zum Leuchtturm hinauf. Werde ich mein ganzes Leben lang immer wieder hier oben stehen und auf das Land und das Meer sehen? So oft habe ich diesen Ort zu einem glorreichen Platz in meinem Kopf stilisiert, dass ich mir selbst nicht glaube, wenn ich mich frage, ob ich vielleicht auch nie wieder zurückkehre. Nicht, weil ich sterben könnte oder so, aber es wäre irgendwie undenkbar, dass sich das verläuft, dass mich das Geld abschrecken oder ich lieber woanders hin wollen könnte. Wenn ich nicht schlafen kann, dann denke ich an all das hier, an diesen Ort, weil ich mir kaum etwas Friedlicheres vorstellen kann.

Ohne das genau zu erörtern, stehen wir irgendwann alle auf und machen uns auf den Rückweg. Ein letztes Mal drehe ich mich zurück zum Leuchtturm, ruhig und kalkuliert, weil ich weiß, dass ich mir ein Stück von ihm mitnehme, um es hervorzuholen, wann immer das notwendig sein mag.

Auf dem Rückweg reden wir kaum. Die untergehende Sonne taucht die weite Landschaft in Postkarten-Gold. Die kleinen Holzhäuser und all die aus Steinen aufgetürmten Mauern fliegen an den Fenstern des Wagens vorbei, auch die kleine Kirche und der Kinderkarten am Eingang des Dorfes, der kleine Laden, der schon seit fünfzehn Jahren geschlossen hat, hinter dessen Fensterscheibe man jedoch noch immer Warenregale und Kasse erkennen kann, als sei die alte Besitzerin ganz plötzlich verschwunden und hätte am nächsten Morgen einfach nicht mehr wie sonst den Laden geöffnet, alles zieht vorbei, bis wir wieder vor der Terrasse des kleinen Hauses stehen, in dem wir die letzte Woche verbracht haben. Nie habe ich hier so ein Wetter erlebt. Als ich noch jünger war, habe ich mich am Ende des Urlaubs immer ein wenig auf Zuhause gefreut, weil ich mich dort all den Plänen und Ideen widmen konnte, die ich in der Zeit hier gefasst hatte. Aber damals war ich auch immer drei Wochen hier, ein ganzes Leben für ein Kind.

Wie bestellt geht die Sonne ein letztes Mal so rührend unter, dass man es kaum ernst nehmen kann. Meine Großmutter unterbricht die Unterhaltung und weist alle darauf hin, was sie verpassen, wenn sie nicht in die Sonne sehen. Ein letztes Mal werden Kameras und Handys gezückt, um festzuhalten, was auf keinem Foto so aussieht, wie es wirklich war. Und dann gehen wir schlafen, weil alles endet und vergeht, die schlechten wie die guten Dinge.

Das frühe Aufstehen wird mir niemals liegen. Und es wird auch nicht wirklich besser, wenn das ganze verfickte Haus voller Menschen ist. Es ist noch nicht einmal fünf Uhr und ich würde mich am liebsten in eine Wolke aus Nebel hüllen. Wie verfickt nochmal kann bloß jemand jeden Tag so früh aufstehen? Um diese Zeit funktioniert nichts bei mir: Ich kann weder essen noch aufs Klo gehen. Ich bin ein beschissen unnützer Zombie, dessen sarkastische Kommentare eher dazu beitragen, die ohnehin schon angespannte Stimmung noch zu verschlechtern.

Die Rückfahrt vergeht wie im Flug. Ich schlafe zwar nicht ein, aber ich rede auch nicht besonders viel. Immer, nachdem "Slow Show" am Ende ist, schalte ich zurück, um den Song erneut zu hören. Den melancholischen B-Teil summe ich dann mit. Sophie sagt nichts, aber das muss ihr unwahrscheinlich auf den Sack gehen. Wir fahren durch Mandal. "Die Wölfe von Mandal", so sollte ein Roman heißen. In Kristiansand, kurz bevor wir in das Fährterminal einchecken, um nach Dänemark überzusetzen, wird der Morgenhimmel von Blitzen erhellt, und es beginnt für ein paar Minuten zum Abschied zu regnen. Ich bleibe beim Ablegen an Deck und warte so lange, bis das Land schemenhaft wie ein dunkler Brei auf dem grünen Meer wird.


Das Letzte, was man sieht, bevor das Schiff endgültig den Fjord und die zerklüfteten Schären der norwegischen Küste verlässt und in das offene Meer vordringt, ist eine kleine felsige Insel mit einem Leuchtturm und einer Hütte, die von Weitem aussieht, als böte sie gerade einmal Platz für einen Raum, in dessen Ecke ein Topf mit Suppe auf dem Herd köchelt. Wenn ich heute Abend im Bett liege, wird mir all das hier überhaupt nicht so vorkommen, als sei es heute passiert. Es wird sich unwirklich und alt anfühlen, wie Erinnerungen von gestern oder vorgestern. Eine ganze Zeit stehe ich einfach reglos an der Reling und starre den Felsen mit dem Leuchtturm an. Hier endet die Welt.

Und hier endet auch mein Reisebericht,

A.  
 

Kommentare:

  1. Hallo
    Ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen, und finde ihn richtig toll :)

    Schau doch mal auf meinem Blog vorbei.
    http://momentaufnahmenblog.blogspot.co.at/

    Vielleicht willst du mir ja Feedback dalassen?
    Ich freue mich auf deinen Besuch.
    Liebe Grüße

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  2. Ein Buch gefüllt mit Deinen Reiseberichten. Ach was sage ich, einen ganzen, großen Buchband. Ich würde ihn lesen. Immer und immer wieder.
    Wunderbar. Echt!

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    1. Danke, das ist ein schönes Kompliment! Jetzt brauchen wir nur noch einen Verlag, der meine "Bildungsreisen" finanziert und mich dafür bezahlt, launische und subjektive Reiseberichte zu schreiben. Das wäre wohl eine Marktlücke!

      Vielen Dank und liebe Grüße

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    2. Nun ja, mit der Verlagsgeschichte drehen wir uns ja immernoch irgendwie im Kreis. Wer weiß, vielleicht wird ja tatsächlich doch noch mal was draus.
      Und übrigens - gute Reiseberichte sind launisch und subjektiv. So.
      Amen.

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