Montag, 10. August 2015

Morgens

Ships in the rain, I'll see you again, Ships in the rain, I'll see you again,

ich wache auf und bin geschafft. Gestern Nacht habe ich in einer Unterwasserdiktatur rebelliert. Am Ende des Traums, als das Gute gesiegt und der riesige Kubus, in dem die Menschen mitten in einem See gelebt hatten, aufgetaucht war, sagten mir die gestürzten Anführer noch, dass ich mich nicht zu freuen brauchte, denn jede Revolution würde ihre Kinder am Ende fressen. Kurz aufgewacht, pinkeln gegangen, dann konnte ich fliegen und die Menschen haben in Bäumen gelebt wie die Ewoks. Heute Nacht war es wieder die alte Sporthalle: Ich und ein paar Schulfreunde, die ich tatsächlich seit Jahren nicht gesehen habe – einer von ihnen ist inzwischen sogar schon tot (Liebeskummer und ein fahrender Zug) – zogen uns in dem kleinen Séparrée der Jungenumkleide, das damals, in der Wirklichkeit, einen immensen sozialen Aufstieg bedeute, für den Unterricht um. Ein Mädchen war auch dabei, was uns jedoch nicht irritierte. Danach spielten wir Fußball, in Dreier-Teams, mit umgekippten Sitzbänken als Tore, wie wir es tatsächlich oft taten. Als der Unterricht vorbei war, brauchte ich ewig, um mich umzuziehen und war am Ende der Letzte in der Kabine. 

Aufgewacht, Kopfschmerzen und die verfickten Cornflakes sind alle.

Guten Morgen, Nimmerland,

A.       






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